Wim Wenders gilt als einer der bedeutendsten Filmemacher seiner Generation, er drehte unter anderem den Dokumentarfilm „Buena Vista Social Club“ und wurde für seine Arbeit mehrfach für einen Oscar nominiert. Doch auch als Fotograf ist er schon seit über 20 Jahren tätig – und das mit großer Anerkennung. So konnte man seine Werke über die Jahre in diversen Büchern und auch auf Ausstellungen rund um den Globus bewundern.

Wenders fängt bevorzugt desolate Orte ein oder bizarre Landschaften und verschafft dem Betrachter das Gefühl, sich in meist einsamer oder melancholischer Weise damit identifizieren zu können. Der Meister selbst sagte mal, dass das Fotografieren für ihn ein schöner Trost sei, für alle Filme die er nie machen konnte – denn seine Fotos bräuchten weder Vor- noch Nachgeschichte.

Zum Anlass des 70. Geburtstags des Künstlers dieses Jahr veröffentlicht der Museum Kunstpalast nun den Bildband „4 Real & True 2“ mit 80 ausgewählten analogen Fotografien des Filmschaffenden, die seine Anfänge im Schwarz-Weiß-Stil aber auch seine neuesten Bilder aus dem letzten Jahr zeigen. Zu vielen  Fotos schrieb Wenders auch einen Text, der seine Eindrücke und Gedanken widerspiegelt.

Die Ausstellung dazu beginnt Ende April in Düsseldorf.

Fotos:  © Wim Wenders / courtesy Schirmer/Mosel

http://www.smkp.de

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