Mode-Wahnsinn: Kinder, was kostet die Welt?

Die meisten Eltern wollen am liebsten gar nicht drüber nachdenken, was sie im Laufe der Zeit für ihre Kinder an Geld ausgegeben haben. Bei zwei oder sogar drei Kindern kann das schnell mal ein kleines Vermögen sein. Kaum hat man den kleinen Rackern einmal ein Paar neue Sneaker gekauft, sind sie ein paar Monate später schon wieder rausgewachsen. Schade um das  hart verdiente Geld, denkt man sich dann vielleicht insgeheim. Aber was sein muss, muss eben sein. Und genau aus diesem Grund greifen viele Eltern lieber zu etwas billigeren Produkten, als zu den teuren. Nicht so in Hollywood! Da herrscht der Mode-Wahnsinn.

North West trägt Balmain seit ihrer Geburt

North West Balmain Ballerina

credit: instagram.com/kimkardashian

Für Promi-Kinder sieht der modische Alltag dann doch ein bisschen anders aus. Da scheint das Beste gerade mal gut genug – zumindest preislich gesehen. Es gibt fast kein Designer-Label mehr, dass nicht auch für das jüngste Publikum Mode entwirft und für teures Geld an den Mann bringt. Aktuell ganz besonders beliebt bei den „Schönen und Reichen“: Die Balmain Kids-Kollektion. Einer der größten Fans der Kleidermarke: North West, Töchterchen von IT-Girl Kim Kardashian und Rapper Kanye West.

Mama Kim Kardashian und Balmain Designer Oliver Rousteing sind gut befreundet

Oder sollte man sagen, ihre Eltern sind die grössten Fans? Denn eigentlich sind sie ja dafür verantwortlich, welche Klamotten North im Kleiderschrank hängen hat. Unzählige Instagram-Fanseiten hat die erst Zweijährige. Oft sieht man auf den Bildern, wie sie sündhaft-teure Klamotten von Balmain Designer Oliver Rousteing trägt. Allgemein sind die Kardashian-Jenner Schwestern gut mit dem Designer befreundet. Warum also sollten  nicht auch die Kleinsten in der Familie mit den schicken Fummeln rumlaufen, denkt sich wohl Mama Kim Kardashian.

Kinderkleid für 6.000 US Dollar – muss das sein?

Balmain 2

Links das $6000 Kleid! credit: Balmain

In der jüngsten Balmain Kids-Kollektion  gibt es sogar ein Kleid für knapp 6.000 Dollar! Ja, Sie haben richtig gelesen: das Kleid, das kleine Mädchen tragen sollen kostet so viel wie ein Gebrauchtwagen.
Muss das denn wirklich sein? Die Kinder wissen nicht einmal, was sie da eigentlich anhaben, geschweige denn würde sie es stören Schokokuchen, Eis oder sonstigen Süßkram draufzuschmieren.
Sollten Kinder nicht einfach nur Kinder sein ohne dabei in Kleider gesteckt zu werden, von der eine Familie mehrere Monate leben könnte? Es geht natürlich auch etwas billiger – und wer möchte kann dem Nachwuchs ein T-Shirt für 205 Dollar kaufen. Ein stinknormales T-Shirt. Das schlimmste daran: schon nach ein paar Wochen passt das Kleidchen oder das T-Shirt oder die Hose sowieso nicht mehr, und dann? Dann kaufen Mama und Papa eben ein neues, auch wenn es 7.000  Dollar kostet. Wo soll das nur enden?

 

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