Als Gabrielle Solis im Serien-Hit “Desperate Housewives” wurde Eva Longoria 2004 zum Super-Star. Lange haftete ihr das Image des verwöhnten Luxus-Weibchen an. Dabei ist Longoria weit mehr als ein hübsches TV-Sternchen. Mit drei Schwestern wuchs sie als Tochter mexikanischer Einwanderer in Texas auf. Statt Beliebtheit und Aussehen, war ihr als Teenager vor allem eines wichtig: Bildung! „Ich war lange das hässliche Entlein, denn ich interessierte mich für andere Dinge. Ich bin ein Politik-Junkie seit ich 17 bin“, sagt sie selbst über sich.

Eine Karriere in Hollywood kam ihr lange nicht in den Sinn. Nach der Highschool kümmerte sich Eva erst einmal um eine solide Ausbildung, machte ihren Master in Kinesiologie, einer ganzheitlichen alternativen Heilkunst. Durch Zufall kam sie danach zum Schauspielern. Nach dem College-Abschluss nahm sie an einem Talentwettbewerb teil, der sie nach Los Angeles und ins TV-Business brachte. Sie bekam Rollen in “General Hospital” und “Beverly Hills, 90210”, landete schließlich in der berühmten “Wisteria Lane”. 2011 führte Eva mit einem Jahresverdienst von 13 Millionen US-Dollar die “Forbes“-Liste der bestverdienenden Fernsehschauspielerinnen an.

Das allein füllte die schöne Latina aber längst nicht aus. „Es gibt weitaus wichtigere Dinge, als die Frage, wie viele Menschen meinen nächsten Film sehen werden“, betonte sie in einem Interview. Neben der Schauspielerei drückte sie deshalb an der an der California State University noch einmal die Schulbank und studierte “Chicano Studies”, die Geschichte und Kultur mexikanisch-stämmiger US-Amerikaner. „Es ist wirklich wichtig, dass die Leute jemanden haben, zu dem sie aufschauen und dem sie nacheifern können. Ich möchte Veränderungen in der Welt sehen und das kann ich bewirken“, so die selbstbewusste Schauspielerin. Das zeigt sich vor allem in ihrem großem wohltätigen Engagement, für das sie gerade erst von der renommierten Harvard-Universität als “Künstlerin des Jahres” ausgezeichnet wurde.

Seit 2005 ist Eva Sprecherin der Organisation „Padres contre el cancer“, die lateinamerikanische Familien mit krebskranken Kindern unterstützt. 2006 gründete sie ihre eigene Stiftung „Eva’s Heroes“, die entwicklungsbehinderten Kindern hilft. Seit 2010 unterstützt sie außerdem mit der “Eva Longoria Foundation“ junge Frauen aus Lateinamerika dabei, ihre Bildung zu verbessern und sich auf ein Studium vorzubereiten. 2011 sorgte sie mit dem Dokumentarfilm „The Harvest“ über Einwanderer-Kinder, die als Erntehelfer auf den Feldern in den USA arbeiten, für Aufsehen.

Seit dem Ende von “Desperate Housewives” 2012 ist Longoria immer öfter hinter statt vor der Kamera zu finden. Zuletzt produzierte sie den Keanu-Reeves-Thriller „John Wick“ und die TV-Serie „Devious Maids“ über Hausmädchen im reichen Beverly Hills. Beruflich hat die schöne Texanerin ihren Platz gefunden. Und auch privat scheint Eva nach etlichen Beziehungen und zwei gescheiterten Ehen endlich angekommen zu sein. Seit über einem Jahr ist sie mit dem mexikanischen Medien-Mogul Jose Antonio Baston liiert.

Happy Birthday, Eva Longoria!

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