Seit rund 40 Jahren macht sie Musik, hat über 20 Millionen Platten verkauft und ist die wohl bekannteste Isländerin der Welt. Mit ihren kryptischen Musikvideos und ihrem provokanten Look ist Björk jedoch weit mehr als ein Pop-Star. Sie ist ein Gesamtkunstwerk. Und ein Kunstwerk gehört in ein Museum. Das zumindest fand der deutsche Kurator Klaus Biesenbach, der schon eine Ausstellung über die Elektropop-Band Kraftwerk ins MoMA holte. 15 Jahre lang brauchte er, um auch Björk davon zu überzeugen. Nun ist es soweit: Ab dem 8. März öffnet das berühmteste Museum der Welt, das New Yorker „Museum of Modern Art“ (MoMA), drei Monate lang seine Türen für eine Hommage an die 49-Jährige. „Es ist eine bahnbrechende Ausstellung, die dieses Museum verändern wird. Und sie wird auch die Art und Weise verändern, wie Museen in Zukunft mit Musik umgehen“, sagte Biesenbach bei der Eröffnung.

Eine Retrospektive, in der verschiedene Werke und Installationen aus den Bereichen Film, Performance-Kunst und Mode zu sehen sein werden, zeigt Björk in all ihren Facetten der vergangenen Jahrzehnte – und das gleich auf drei Etagen. Jeder Besucher wird mit Smartphone und Kopfhörern ausgestattet, um sich in acht Räumen (thematisch nach Björks acht Studioalben geordnet) in Bildern, Videos, Notizbüchern und aufwendigen Kostümen zu verlieren, während eine Stimme im Flüsterton zu einem eigens komponierten Soundtrack vom Leben der Künstlerin erzählt.

Das Herzstück der Ausstellung ist die Inszenierung des Musik-Videos „Black Lake“ aus Björks kürzlich erschienenem Album „Vulnicura“. Den Trailer gibt’s hier:

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