Why Don’t We: Jetzt wollen sie auch Deutschland erobern!

Die Boyband „Why Don’t We“ landet einen Ohrwurm nach dem anderen. Nun wollen sie auch in Deutschland richtig punkten.

Why Don’t We: Die nächsten „*NSYNC“?

Kreischende Mädels, ausverkaufte Konzerte und ein Leben im Tour-Bus – das ist inzwischen der ganz normale Wahnsinn für die fünf Jungs von „Why Don’t We“. Dabei sind Jonah Marais (19), Corbyn Besson (17), Daniel Seavey (18), Jack Avery (18) und Zach Herron (16) noch gar nicht so lange im Musikgeschäft dabei. Erst im September 2016 hat sich die Band gegründet, davor waren die Musiker als Solo-Künstler unterwegs. Doch schon heute kann das Quintett aus Los Angeles auf eine ausverkaufte US-Tour, 5 EP’s und Sage und Schreibe 2,6 Millionen Follower bei Instagram zurückblicken. Daher wird „Why Don´t We“ schon jetzt als Nachfolger großer Boybands wie „*NSYNC“ und „One Direction“ betitelt.

Song „Trust Fund Baby“ stammt von Ed Sheeran

Das Netz ist einfach verrückt nach den smarten Amerikanern. Und das ist bei Songs wie „These Girls“ auch kein Wunder. Der Ohrwurm ist garantiert. Vor allem ihr neues Lied „Trust Fund Baby“ aus ihrem bald erscheinenden Debüt-Album geht aktuell durch die Decke. Geschrieben wurde der Track von keinem geringeren als Ed Sheeran. Damit trumpfen die Jungen dieses Jahr nicht nur in den USA und Kanada auf, sondern machen auch in mehreren deutschen Städten Halt! Wer also eines der „Why Don’t We“-Konzerte sehen will, sollte sich diese Daten im Kalender anstreichen:

Why Don’t We: Tourdates für Europa 2018 (Quelle: instagram.com/whydontwemusic

 Why Don’t We: „Das verrückteste Jahr unseres Lebens“

Von MTV’s „TRL“ zur „Jingle Ball Tour“ von iHeart Radio mit Popgrößen wie Ed Sheeran und Taylor Swift – das erste Jahr von „Why Don’t We“ hatte es in sich! Doch wie fühlt es sich an, nach so kurzer Zeit der neue Superstar im Boyband-Universum zu sein? Wie die Jungen im exklusiven neuH-Interview verraten, war es das „verrückteste Jahr“ ihres Lebens.  Doch was machen die Fünf eigentlich, um nach einem stressigen Tag abzuschalten? Woher nehmen sie ihre Inspiration und natürlich: Was geht in Sachen Mädels? neuH-Reporterin Dajana hat sich Jonah, Zack, Daniel, Corbyn und Jack vor ihrem Konzert im „The Novo“ in Los Angeles geschnappt und ist auf Tuchfühlung gegangen.

Wie ist es Euch nach unserem letzten Interview ergangen? Wie war euer letztes Jahr?

Jack: “Wow, das ist eine gute Frage!“

Jonah: “Wir haben sehr viel Musik gemacht und eine Menge Fans dazu gewonnen…“

Jack: “Und wir haben bei der ‚Jingle Ball Tour‘ mitgemacht!“

Jonah: “Es ist einfach toll, wie sich alles entwickelt. Wir wachen jeden Tag auf und können das machen, was wir lieben: Musik.“

Daniel: “Aber es ist auch verrückt. Wenn wir jetzt Konzerte geben, spielen wir für mehr als doppelt so viele Menschen wie letztes Jahr und sie können jedes einzelne Wort von jedem unserer Songs mitsingen. Es ist einfach nur verrückt.“

Zack: “Bis jetzt ist es das verrückteste Jahr meines Lebens und ich bin mir sicher, dass ich das gleiche über das kommende Jahr sagen werde! Ich habe so viel über die Musikindustrie, über meine vier Freunde hier und über das Leben allgemein gelernt und ich bin sehr dankbar für all das.“

Ihr seid sehr erfolgreich und habt Millionen von Fans auf der ganzen Welt. Was mögen die Menschen so an euch? 

Daniel: „Ich glaube, ihnen gefällt, dass wir einfach wir selbst sind.“

Zack: “Wir sind eben manchmal auch echte Trottel und die Welt braucht mehr Trottel.“

Corbyn: „Im besten Sinne natürlich!“

Zack: “Smarte Trottel.“

Jonah: “Der größte Dank gilt natürlich unseren Fans. Ohne sie hätten wir niemals so schnell wachsen können. Sie sind unglaublich. Sie zeigen den Radiosendern, dass sie unsere Songs hören möchten und erzählen ihren Freunden in der Schule von uns.“

Und die Mädels flippen reihenweise aus, wenn sie euch sehen… 

Daniel: “Ja, das ist wirklich unglaublich! Es passiert mittlerweile täglich, aber man gewöhnt sich nie daran.“

Jonah: „Es ist wirklich ein merkwürdiges Gefühl, wenn du durch eine Menschenmenge gehst und alle um dich herum ausflippen…“

Justin Bieber ist eine Inspirationsquelle für eure Musik. Konntet ihr aus seiner Erfolgsgeschichte eine Lehre für eure eigene ziehen?

Jonah: “Wir sind mit Justin Bieber aufgewachsen. Als wir angefangen haben, seine Musik zu hören, war er selbst noch frisch im Musikgeschäft. Es war toll, zu sehen, wie er immer bekannter wurde. Er hatte seine Höhen und Tiefen und zu sehen,  wie er damit umgeht und immer wieder zurückkommt, hat uns viel gelehrt. Er bleibt sich immer treu. Das ist bewundernswert.“

Zack: “In der Schule hat jeder über Justin gesprochen. Ich fand ihn schon immer cool. Aber als Junge möchte man das natürlich nicht zugeben.“

Jonah: “Da war ich anders. Ich habe jedem erzählt, dass ich seine Musik liebe.“

Corbyn: „Das ist auch der Grund, warum Jonah heute alle Mädels abbekommt“.

Jonah: „Als ich damals gemerkt habe, dass alle Mädchen auf Justin Bieber abfahren, habe ich mir gedacht: ‚Der Typ macht irgendetwas richtig‘“.

Auch Ed Sheeran ist ein Vorbild für euch. Euer Song „Trust Fund Baby“ wurde sogar von ihm geschrieben – und ist ein echter Ohrwurm. Wie war es, mit so einem großen Sänger und Songwriter zusammenzuarbeiten?

Daniel: “Es war unglaublich bereichernd und eine tolle Erfahrung. Für mich ist ein Traum wahr geworden.“

Jonah: „Ed ist echt ein toller Typ. Seine Musik ist super und es war schön zu sehen, wie bodenständig er ist und wie normal er mit anderen Menschen agiert – trotz seines großen Erfolges. Immerhin ist er zurzeit einer der Größten im Musikgeschäft.“

Was ist für die kommenden Wochen und Monate geplant?

Jonah: “Wir werden ziemlich viel Zeit im Tour-Bus verbringen. Es geht auch nach Deutschland und das kann ich echt kaum erwarten.“

Daniel: “Wir arbeiten zur Zeit auch an einem Album. Dafür wollen wir uns viel Zeit nehmen, damit es großartig wird. Wir haben im vergangenen Jahr viel ausprobiert, um unseren eigenen Sound zu finden. Und das hat geklappt. Was ihr also auf dem neuen Album hören werdet, sind einfach wir – so pur und ehrlich wie wir eben sind.“

Jonah: „Bei den EP’s musste immer alles schnell gehen. Es ging darum, so viele Lieder so schnell wie möglich aufzunehmen. Das soll dieses Mal anders laufen. Wir wollen uns fokussieren und genau das machen, was wir auch wirklich machen möchten.“

Was macht ihr nach einem stressigen Arbeitstag, um herunterzukommen?

Zack: “Ganz viel schlafen.“

Jack: „Unser Tag sieht immer gleich aus: Wir wachen auf, arbeiten den ganzen Tag und dann gehen wir wieder schlafen…“

Corbyn: „Aber natürlich macht es auch total viel Spaß, so viel unterwegs zu sein.“

Daniel: “Ja, wir können das machen, was wir so sehr lieben. Natürlich gibt es auch mal doofe Tage, aber wir sind hier. Und das ist das, was zählt.“

Jonah: “Mir hilft ein gutes Training dabei, abzuschalten.“

Ihr seid fünf gutaussehende Jungen, daher mal die unverblümte Frage: Gibt es ein ganz besonderes Mädchen in eurem Leben?

Daniel: “Hallo, mein Name ist Daniel und ich bin Single.“

Zack: „Ich auch.“

Jonah: “Ich bin auch Single, aber ich würde es auch nicht sagen, wenn ich eine Freundin hätte. Das wäre etwas, was ich lieber privat halten würde.“

Corbyn: “Ich hatte schon eine Freundin, bevor wir die Band gegründet haben. Sie ist eine YouTuberin. Daher weiß sie selbst, wie es ist in der Öffentlichkeit zu stehen. Das macht vieles einfacher und man kann sich gegenseitig besser unterstützen. Allerdings steht für uns beide die Karriere an oberster Stelle, zumindest für den jetzigen Zeitpunkt.“

Zack: “Es ist schwer, Mädels  richtig kennenzulernen oder Beziehungen aufrecht zu erhalten, wenn man ständig unterwegs ist. Du kannst niemals mehrere Tage am Stück mit jemanden verbringen oder zu einem Mädchen sagen: ‚Hey, hast du Lust einen Kaffee trinken zu gehen'“.

Ihr habt alle als Solo-Künstler angefangen. War es eine große Umstellung, auf einmal als Gruppe aufzutreten? 

Jonah: “Nein überhaupt nicht. Um ehrlich zu sein hilft es sogar sehr, wenn man nicht alleine raus auf die Bühne muss. Du hast deine Freunde als Unterstützung dabei.“

Corbyn: “Es ist richtig cool, diesen Weg gemeinsam zu gehen. Wir hatten alle schon Fans, als wir zu ‚Why Don’t We‘ wurden. Und jetzt sind wir und all unsere Fans eine große Familie.“

Jack: “Wir reisen um die ganze Welt, aber nicht nur als Bandkollegen, sondern als beste Freunde. Das ist klasse.“

Daniel: “Wir sollten einen Song darüber schreiben und ihn ‚Friends‘ nennen.“

Im Sommer seid ihr für mehrere Konzerte in Deutschland. Freut ihr euch? 

Daniel: „Ja sehr. Unsere deutschen Fans sind einfach super. Sie unterstützen uns so stark in unserer Musik.“

Jack: „Vor allem über Spotify wird unsere Musik in Deutschland viel gestreamt. Das freut uns natürlich und wir sind unseren deutschen Fans so dankbar dafür!“

„Why Don’t We“

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