Naja – mit Unterwäsche für ein besseres Leben

Als Catalina Gerald ihr Unterwäschen-Label ins Leben gerufen hat, wollte sie damit Frauen mehr Stärke verleihen. Dies bezieht sich nicht nur auf diejenigen, die die Wäsche tragen, sondern auch auf diejenigen die die Wäsche herstellen. So lässt das Unternehmen beim Vertrieb einfach den sogenannten Mittelsmann aus. „Naja“ ist das erste Unterwäschen Start-up, welches in seiner eigenen Fabrik produziert. Dadurch kann der Aufschlag für das Kennzeichnen, die Konfektionierung und den Zuschnitt, den andere Labels sonst an Externe bezahlen, eingespart werden. Dieses Geld nutzt das Unternehmen, um die Mitarbeiterinnen mit Schulbüchern, Uniformen und Lunchpaketen für ihre Kinder zu unterstützen. Produktionsstandort ist Kolumbien und die Chefin beschäftigt ausschließlich Single-Frauen und alleinerziehende Mütter, um ihnen ein besseres Leben zu gewährleisten.

Das Naja-Motto: Effizient und umweltbewusst

Keine der Wertschöpfungstufen im Produktionsprozess ist ausgegliedert und das erlaubt dem Unternehmen Innovationen auf allen Ebenen. Soziale und ökologische Verantwortung für eine dünne Produktlinie sind hier von Bedeutung. Das Unternehmen hat seine Lieferkette so gestaltet, dass Lieferzeiten im Produktionsprozess um bis zu 80% eingespart werden können. So kann Naja im Gegensatz zum Wettbewerb wirtschaftlicher, schneller und ökologisch effizienter produzieren.

Außerdem werden mehr als 50% der Produkte aus Stoffen hergestellt, die aus recycelten Plastikflaschen erzeugt werden. “Nylon und Polyester sind synthetische Stoffe. Wenn wir also neues Nylon oder Polyester herstellen, sind das noch mehr synthetische Stoffe die irgendwann im Müll landen, sobald die Kleidung nicht mehr getragen wird. Wenn wir aber recycelte Plastikflaschen verwenden, nutzen wir bereits existierenden Müll neu.”, sagt Catalina. “Das ist einfach so viel besser für die Welt.”

Ein neuer Star am Lingerie-Himmel

Das Label kam offiziell erst 2014 auf den Markt, doch wird schon als sehr vielversprechend gehandelt und wurde von “The Lingerie Journal” als eine der “Top 5 Marken, die es zu beobachten gilt” betitelt. The Huffington Post schrieb sogar, dass es durch seine Innovation und Liebe zum Detail die Unterwäschenindustrie verändern werde. Die eleganten, trendbewussten und umweltfreundlichen Designs gepaart mit Detailreichtum haben schnell die Aufmerksamkeit der Modeindustrie auf sich gezogen und so hat Naja bereits einige namhafte Investoren an Board.

Gina Rodriguez as Jane in Jane The Virgin

Gina Rodriguez als Jane in „Jane The Virgin“
Photo: Nino Munoz/The CW

Ein Hollywood-Star als Investor

Auch Schauspielerin Gina Rodriguez ist auf das Label aufmerksam geworden. Als Mitbegründerin ist sie nun dem Unternehmen beigetreten. Die Golden Globe Gewinnerin spielt in der Comedy-Serie “Jane The Virgin” mit. Die erfolgreiche Telenovela startet Anfang 2016 mit der Zweiten Staffel wieder auf sixx. In den USA ist bereits die zweite Staffel angelaufen.

“Mit Naja zu kooperieren war absolut selbstverständlich. Die Wäsche ist nicht nur schön und gut verarbeitet, sondern auch das Fundament und die Mission des Unternehmens deckt sich perfekt mit meinem Herzen.”, sagt Rodriguez. “Durch das Verändern von sozialen Schönheitsnormen und das Ermutigen von Single-Frauen ist Naja in der Modewelt revolutionär. Naja gibt einem das Gefühl, sowohl von innen als auch von außen genauso schön zu sein. Das ist unsere Mission und das ist was wir tun.”

Gina und Catalina haben sich bei Dreharbeiten kennengelernt und haben sich durch ihre Leidenschaft sich für unterpriviligierte Frauen einzusetzen und diese zu ermutigen und zu stärken sofort verbunden gefühlt.

Mit Naja haben die beiden somit ein Herzensprojekt für Frauen ins Leben gerufen, das nicht nur schön zum Tragen ist, sondern auch Gutes tut und soziale Verantwortung übernimmt.

WEBSITE: http://www.naja.co

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