Islands Vatna Gletscher ist ein Naturschauspiel

Island an sich ist schon ein einziges Naturspektakel. Aber tief unter der Oberfläche wird es dann zuweilen erst richtig spektakulär. Der Vatna Gletscher ist der größte Islands, er bedeckt acht Prozent des Landes. Er ist ständig in Bewegung – was bedeutet, dass kein Foto des Eises und der Höhlen je einem anderem gleichen wird. Der britische Fotograf Mikael Buck tauchte ein die Vatna-Höhlen und dokumentierte diese einzigartige Naturlandschaft.

Fotos mit natürlichem Licht

Das wirklich Faszinierende dabei: der Fotograf benötigte keinerlei Beleuchtung für seine Aufnahmen und nutzte lediglich das natürliche Licht. Und dennoch sind sagenhafte Details erkennbar, dank des organischen Zusammenspiels zwischen Sonne, Eis und Wasser. Sicher: es half natürlich, dass Buck eine Kamera (α7R II) mit extremer Lichtsensibilität und enorm hoher Auflösung verwendete. Buck hielt die natürlich geformten Skulpturen der Eishöhlen fest, die fast marmorähnlichen Eiswände, die durch die ständige Bewegung ihre eigenwillig Form erhalten. Kleine Wasserfälle innerhalb der Höhlen bilden ständig neue Wände, die in einem glasklaren hellblau erstrahlen.

Naturgewalt und der Mensch

Um den Kontrast zwischen Mensch und Naturgewalt noch deutlicher zu machen, knipste  Buck innerhalb der Höhlengebilde  erfahrene Kletterer, die sich ihren Weg entlang der Eiswände suchen. Es waren die beiden  lokalen Bergexperten Einar Runar Sigurdsson und Helen Maria, die Buck halfen, die  Höhlenformationen zu finden. „Es ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man sich innerhalb dieses einzigartigen Naturschauspiels befindet. Dank der modernen Fototechnik ist es möglich, diese Momente in einer Qualität festzuhalten, die es dem Betrachter erlaubt, Teil dieses Phänomens zu werden“, sagt Mikael Buck.

Mehr über die Fotografie von Mikael Buck gibt es auf seiner Webseite zu erfahren  photography website.

 

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