Malen – nicht nur für Kinder entspannend

Dass Malbücher und Mandalas auf Kinder eine beruhigende Wirkung haben, ist nichts Neues. Stundenland können unsere Kleinsten vor sich hin malen. Dabei legen sie den Kopf schief, von der einen Seite auf die andere, ziehen ab und an eine Schnute, summen vor sich hin, spielen an ihren Lippen mit ihrer Spucke herum und sind bemüht, jedes kleinste Eck auszumalen.

Auch Hollywood-Stars wie Jennifer Lawrence sind malbegeistert

Ein Trend aus Frankreich zeigt uns jetzt: Malen ist auch bei den Erwachsenen schwer angesagt und wird auch in Hollywood immer beliebter. Inzwischen verkaufen sich mehr Malbücher für Erwachsene im Internet als Kochbücher. Malen erlaubt uns, unser kreatives Potenzial freizusetzen, es hilft Spannung und aufgestaute Sorgen abzubauen und lässt uns in unbeschwerte Kindheitsmomente eintauchen. Kurz: es ist eine andere Form der Mediation. Auch Hollywood-Stars wie Jennifer Lawrence, Sylvester Stallone und Jennifer Aniston sind begeistert vom Malen als Form der Entspannung.

Achtsamkeit ist das Schlüsselwort

Achtsamkeit ist nun seit längerem DAS Mediations-Trendwort und lässt viele in dem Glauben schweben, es geht dabei um Yoga. Im Schneidersitz verharren und ‘ohm’ vor sich hinzusummen. Ja auch, aber Achtsamkeit meint eigentlich jegliche Art von Aktivität oder Entspannung die dazu dient, das Gehirn auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren, ohne dabei ständig abzuschweifen. Konzentrieren wir uns auf eine Sache wie Gemüse schneiden, schaltet der Teil des Gehirns ab, der sich auf unsere Umwelt konzentriert, und der kreative, auf uns selbst bezogene Teil ist aktiviert.

Malen als Meditation

Malen hat folglich eine meditative Wirkung auf unser Gehirn. Logisches Denken, Rastlosigkeit und unsere eigene Befangenheit werden erstmal ausgeschaltet. Malbücher und Meditation erlauben unserem Gehirn sich von der ständigen Informationsverarbeitung zu erholen und können sogar unsere kognitiven Fähigkeiten, sowie unser Gedächtnis positiv beeinflussen.

Ursprung der Mandalas

Mandalas sind eine antike, meditative Kunstform die das Auge ins Zentrum des Musters führen, um so den Verstand zu entspannen. Ursprünglich ist ein Mandala ein heiliges Zeichen aus dem Buddhismus und Hinduismus oder wie ein asiatisches Kunstmuseum es ausdrückt: “Mandalas sind nicht nur Bilder zum Betrachten, sie sind viel mehr Welten, deren Reich der Betrachter betritt, sobald sein inneres Auge das Bild wiederspiegelt.” Im Bereich des Yogas und der Meditation können Mandalas auch kunstvoll dargestellte Mantras sein.

Mandalas sind auch ein Weg sein eigenes Mantra zur Kunst zu machen. Barb Schmidt, Mediations-Lehrerin und Autorin, liebt es mit ihrem Mantra Mandalas zu kreieren. Sie nimmt ein leeres Blatt Papier und schreibt in verschiedenen Farben und Formen ihr Mantra auf, bis ein Bild daraus entsteht.

Hier ein paar Mandalas zum Ausmalen. Viel Spaß!

Mandalas runterladen

 

 

 

 

 

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