Irgendwie war es Liebe auf den ersten Blick. Vor fast 20 Jahren besuchten Gabi und Bruno Giovanoli Hawaii. Genauer gesagt die größte Insel, die auch so heißt. Damit man sie aber nicht mit dem 50. Bundesstaat Hawaii verwechselt, wird sie eigentlich nur Big Island genannt, denn sie ist die größte Insel des Archipels.

Damals besuchten die beiden Schweizer die Insel und verliebten sich in die unglaubliche Landschaft. Big Island ist gerade mal halb so groß wie Bayern, beherbergt aber elf der 13 auf der Welt vorhandenen Klimazonen. Es ist ihr freier Tag, an dem wir Gabi und Bruno treffen,  sie landen uns auf einen Ausflug ein. Es geht auf den Mauna Kea – ihrem Lieblingsberg. Auf der Fahrt dahin erklären sie viel über die Insel, die unterschiedlichen Lava-Arten die es gibt und die unglaubliche Flora und Fauna. Letztlich entdeckten die beiden über ihre Liebe zu Big Island den Triathlon. Alljährlich wird in Kona der weltberühmte Ironman ausgerichtet.

Direkt neben den Kona Beach Hotel am Pier springen die Athleten ins Wasser, schwimmen dann 3,8 Kilometer. Anschließend fahren sie 180 Kilometer rund um die Insel, um zum Schluss noch einen Marathon zu laufen. Die beiden sportlichen Schweizer hatten ein Ziel: Einmal gemeinsam auf Big Island zu „finishen“.

Mindestens einmal in Jahr besuchten sie anschließend die Insel. „Irgendwann haben wir Heimweh bekommen“, erzählt Gabriele, „ nicht nach der  Schweiz, sondern nach Big Island. Da wussten wir, hier gehören wir hin.“ 2009 erreichen sie dann ihr großes Ziel. Gemeinsam überquerten sie die Ziellinie beim Ironman. Zu diesem Zeitpunkt nahm ihre Vision langsam Gestalt an: sie wollen den Rest ihres Lebens auf Big Island verbringen. Dazu müssen sie dort allerdings ein Geschäft aufbauen. Bruno ist Hobbypilot und besitzt eine Fluglizenz. So war schnell die Idee geboren ein Flugzeug zu kaufen und Rundflüge anzubieten. Die beiden wollen sich als deutschsprachige Touren- und Reiseleiter anbieten.

2012 wagten sie den Schritt und siedelten nach Hawaii über. Sie haben ihre kleine Firma „Kupau Tours“ genannt. „Das Hawaiianische Wort „kupau“ bedeutet Vollendung und beschreibt das „Streben nach geistiger und körperlichen Vollständigkeit“, erklärt Bruno, „ Das Verständnis, dass die Vollendung nur ein Teil einer langen Reise ist, ist nur ein Kapitel der Lektion. Der Weg zu Kupau bildet uns als Individuum und definiert, wer wir schlussendlich sind.“

Heute, zwei Jahre nach dem Start ihrer Firma sitzen wir zum Sonnenuntergang mit Gabi und Bruno auf 4200 Metern Höhe auf dem Mauna Kea. Gabi hat einen Kuchen gebacken, der Tee dampft in den Tassen. Ihre Touren werden gerne gebucht. Die beiden haben sich auf sehr Individuelle Reisen und Touren spezialisiert. So organisieren so zum Beispiel Radtouren um Big Island, fliegen mit den Kunden andere Insel an oder organisieren komplett begleitete Reisen für Menschen, die nicht so gut Englisch sprechen.
Alles individuell und mit viel Liebe von den beiden organisiert. Denn sie wollen ihre Liebe zu Hawaii ihren Gästen vermitteln.

Auf 4200 Meter – dem höchsten Punkt Hawaiis – glitzern mittlerweile die Sterne und man spürt: Gabi und Bruno sind angekommen. Sie haben ihren Kapau erreicht.

Hier die sechs Lieblingsplätze von Bruno und Gabi:

Summit Mauna Loa auf Big Island
Haleakala auf Maui
Volcano auf Big Island
Napali auf Kauai
Kalaupapa auf Molokai
Und nicht zu vergessen das Meer! Wir lieben es im Pazifik zu Schwimmen

Weitere Infos auf: http://www.kupau.com

 

 

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