Die sandfarbene weite Savanne, die berühmten Affenbrotbäume, Gebirge wie gemalt, eine unsagbar vielfältige Flora und Fauna – Südafrika ist eines der Länder, das ganz besonders durch seine Natur beeindruckt. Das Traumziel vieler Touristen, die auf Safaris Geschöpfen wie Elefanten, Zebras und Nashörnern  sehr nahe kommen. Doch leider werden dabei nicht nur Fotos geschossen. Ganz besonders die großen Grauen, Elefanten und Nashörner, werden von Wildjägern erlegt, um an Elfenbein und Horn zu kommen und dann gewinnbringend zu verkaufen. Neben unzähligen Elefanten und  Tigern wurden im vergangenen Jahr etwa 1.215 Nashörner in Afrika und Asien getötet – und damit weitaus mehr als in den Jahrzehnten zuvor. Genau gesagt: Rund 21 Prozent mehr im Vergleich zum Jahr 2013. 

Der WWF organisiert sich seit 1961 immens für den Schutz bedrohter Tierarten. Auch viele Prominente partizipieren im Tierschutz und unterstützen dabei nicht nur mit finanziellen Mitteln.  Auch Hollywood-Beau Jared Leto reiste kürzlich nach Südafrika, um den WWF zu unterstützen und auf die enorme Bedrohung der Rhinos aufmerksam zu machen.

„Meine letzte Südafrika-Reise war so außergewöhnlich und beeindruckend. Solchen majestätischen Kreaturen wie Nashörnern und Elefanten so nahe zu sein, erinnerte mich daran, welche tiefe Verbindung und große Verantwortung wir gegenüber diesen Tieren haben und diese Spezies und ihren Lebensraum schützen sollten“, so Leto. Konkret half er dem WWF-Tierarzt Dr. Jacques Flamand, so wie anderen Biologen und Wissenschaftlern dabei drei weiße Nashörner zu kennzeichnen. Im Laufe dieses Jahres werden diese drei gemeinsam mit weiteren Hundert anderen Rhinozerossen in andere Gebiete überführt, in denen sie weniger von Jägern bedroht sind und Nachwuchs bekommen sollen.

Schauspieler Leto überbrachte den Parkaufsehern Lob und Anerkennung, indem er ihnen Danksagungs-Karten von amerikanischen Kindern präsentierte. „Wir müssen uns verbünden und gemeinsam diese starken, aber eben doch so verletzlichen Geschöpfe vor dieser sinnlosen Schlachtung beschützen und dafür sorgen, dass die Population der Nashörner in Afrika und Asien wieder zunimmt.“ Die Umsiedlung der Nashörner soll dazu beitragen dem illegalen Wild-Handel entgegen zu wirken.

 

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