1.Hotel:

Chateau Marmont Die Herberge der Stars

Wohl kein anderes Hotel in L.A. verkörpert sowohl das „alte“ und „neue“ Hollywood wie das legendäre „Chateau Marmont.“ Drew Barrymore: „Ich hatte seit meinem 16. Lebensjahr immer wieder mal meinen festen Wohnsitz im Chateau. Das waren teils wilde Jahre. Das Hotel ist noch immer wie ein zweites Zuhause für mich. Klasse finde ich, dass man in den Badezimmern und in den Küchen die alten Kacheln und Waschbecken erhalten hat. Das Hotel verfügt über einen coolen Mix aus alten und modernen Elementen. Hier kann man noch den Charme vergangener Hollywoodtage leben – und an den Wänden hängen Schwarz-Weiß-Bilder berühmter Gäste von einst wie Marilyn Monroe.“ In der urigen Lobby steht ein Klavier – „nicht wundern, wenn dort Sting oder Bono von U2 spontan in die Tasten hauen”, sagt Barrymore. Ihr besonderer Tipp: „Die Plätze an der legendären Bar sind die besten. Ich sitze immer lieber an der Bar, denn der Bartender erzählt die besten Storys über seine Erlebnisse mit den berühmten Gästen. Unbedingt probieren: einen Peach Bellini! Das Gartenrestaurant ist auch sehr romantisch. Ein Muss: geräucherte Forelle im knusprigen Kartoffelmantel.“

Die 63 Suiten und Bungalows kosten zwischen 170 und 1200 Dollar pro Nacht. Chateau Marmont, 8221 Sunset Blvd., Hollywood

http://www.chateaumarmont.com/

2. Lunch:

Joans on Third Street Gesunde Mittagspause

Will man als Restaurant in L.A. das junge, hippe Publikum anlocken, ist eine organische Küche unverzichtbar. Drew Barrymore: „In Los Angeles ist eine ausgewogene Ernährung ebenso Bestandteil des Lebensgefühls wie Yoga, Jogging, Flip-Flops und Sonnenbrillen.“ Das „Joans on Third“ ist gerade wegen seiner großen Auswahl an gesunder Kost und der entspannten Atmosphäre mit langen Gemeinschaftstischen ein beliebter Frühstücks- und Lunch-Spot für Jung-Hollywood, angehende Rechtsanwälte und alternative Modedesigner. Und regelmäßig auch für Drew Barrymore. „Unbedingt einen Tisch draußen wählen, da lässt sich es sich am besten Leute gucken.“ Neben 26 Sandwich-Variationen (Drews Favorit: Garden Vegetables mit Hummus, Karotten, Tomaten, Gurken auf Vollkornbrot) finden sich auf der Karte auch hausgebackene Kuchen, Suppen und Salate. Im „Marketplace“ gibt’s Käse, Wurst, Kuchen, Brot und Kaffee auch zum Mitnehmen.  Drews Tipp: Picknick im Griffith Park.

Joans, 8350 West Third Street, Los Angeles

www.joansonthird.com

3. Café:

M – Cafe de Chaya Gesunder Nachmittags-Kaffeeklatsch

Dass makrobiotische Kost auch ganz ohne Fleisch, Raffinerie-Zucker, Eier und Milchprodukte durchaus schmackhaft sein kann, will die Speisekarte der drei in Los Angeles ansässigen Filialen des M-Cafe de Chaya beweisen. „Ich war anfangs auch eher skeptisch, aber seit ich diese Form der Nahrung erstmals probiert habe, bin ich ein echter Fan von makrobiotischen Speisen geworden. Vor allem die Fischburger haben es mir angetan. Und dazu einen der sensationellen frisch gepressten Säfte – genial,“ sagt Drew Barrymore. Auf der Karte finden sich frisch zubereitete Wraps, Sushi, Salate und täglich wechselnde Specials. Dazu eine große Auswahl an organischen Tee- und Kaffeesorten. „Der Chai Tee ist mein Favorit,“ sagt Barrymore, „ist ein guter Kaffeeersatz, weil er auch stimulierend wirkt.“ Auch das Gebäck aus der eigenen Bäckerei wie Scones, Muffins, Möhrenkuchen oder Cookies locken Bücherwürmer und „Gossip Girls“ in großen Scharen zum „Chillen“ oder nachmittäglichen „Smalltalk“ in lässiger Kaffeehaus-Atmosphäre an. „Die Leute dort kommen untereinander immer ins Gespräch, das M-Cafe ist ein guter Platz, um neue Leute kennen zu lernen.“

http://www.mcafedechaya.com/

4. Bar:

Standard Hotel Downtown L.A. Partynächte über den Dächern der Stadt

Drew sagt: „Bis vor einigen Jahren war es nicht wirklich empfehlenswert, sich nächstens in Downtown LA herumzutreiben. Mittlerweile aber hat sich die Innenstadt der Filmmetropole zum hippen Treffpunkt für Nachtschwärmer gemausert.“ Einer der Vorreiter des neuen Downtown-Booms war das Standard Hotel, eine luxuriöse Boutique-Herberge inmitten der Hochhaus-Skyline. Die Dachterrasse des Hotels mit seinen futuristischen Wasserbett-Cabanas, Feuerstellen, einem Pool und Top-DJ’s ist vor allem am Wochenende eine der heißesten Adressen für Partyhengste. Witzig: Im Foyer gibt es einen Automaten, an dem man sich Bikinis und Badehosen kaufen kann, falls man spontan schwimmen will. Lange Warteschlangen am Eingang sind nicht selten. Drew Barrymores Tipp: „Man sollte stets mit einem breiten Lächeln auf die Türsteher zugehen, ihnen ein nettes Kompliment machen und sagen, man sei zu spät dran für die Geburtstagsfeier einer Freundin. Das hilft fast immer, sich schnell Zugang zu verschaffen.“ Berauschend sind nicht nur die hochprozentigen Martinis an der Bar sondern auch der Ausblick auf die beleuchteten Hochhaustürme rund herum. Und zum Abkipper versammelt man sich anschließend gerne noch im „24/7“-Neon-Diner im Erdgeschoß. The Standard, 550 S. Flower Street, Los Angeles.

www.standardhotels.com/los-angeles

5. Wandern:

Runyon Canyon Grandioser Ausblick über Los Angeles

Das reizende an der geografischen Lage von Los Angeles ist, dass man neben dem Pazifik vor der Haustür auch Berge und Täler mit Wasserfällen in der direkten Nachbarschaft hat. „Normalerweise können die Angelenos nicht ohne ihr Auto, doch vor allem in den Abendstunden und an den Wochenende strömen viele Einheimische in den Runyon Canyon, um ihre Hunde Gassi zu führen, zu joggen oder einfach nur um zu wandern“, sagt Drew Barrymore. Der Canyon verfügt über viele verschiedene Pfade – manche erfordern aufgrund ihrer Steigung schon einige Ausdauer. Aber es lohnt sich: der 360-Grad-Blick über Los Angeles ist einzigartig. „Das gute an diesem Canyon ist, dass man sich den Ausblick verdienen muss mit einem guten Marsch. Ich sitze oft dort oben und starre hinab auf die Stadt – und manchmal sieht man sogar den Ozean. Das ist ein toller Ort, um einfach mal nachzudenken oder seine Ruhe zu finden. Man ist zwar umgeben von dieser Millionenstadt L.A,. aber dennoch inmitten der Natur. Ich liebe diese Umgebung, dort spazieren zu gehen, ist immer ein bisschen wie Urlaub für mich.“ Mit etwas Glück trifft man beim Wandern im Runyon Canyon auch schon mal auf Leonardo DiCaprio oder Jennifer Aniston mit ihren Hunden. Eingang am Ende der N. Fuller Street. Nachts ist der Park geschlossen.

http://www.lamountains.com/parks.asp?parkid=122

http://laparks.org/dos/parks/facility/runyonCanyonPk.htm

6. Vintage Shopping & Gallerien & Flohmärkte:

Abbot Kinney Blvd.

Wem der edle Rodeo Drive mit seinen Nobelboutiquen zu steril (oder schlicht zu teuer) ist, der findet am Abbot Kinney Blvd. in Venice eine ohnehin wesentlich spannendere Alternative und gleichzeitig Treffpunkt für Shopping-Liebhaber, die das Besondere Schmuck- und Kleidungsstück, ein antikes Buch oder einfach nur das persönliche Gespräch mit dem Künstler eines schrägen Gemäldes suchen. „Die Leute in Venice sind ganz anders als die in Beverly Hills oder Bel Air. Sie sind bodenständig und sehr lebenslustig. Und das spürt man an jeder Ecke“, findet Drew Barrymore. Nach Sonnenuntergang strömen auch die Feinschmecker und Nachteulen ein, um in Fresstempeln wie der Tapasbar „Primitivo“ zu schlemmen und anschließend in Bars wie „The Brig“ oder „The Other Room“ gemeinsam mit den Locals abzutanzen. „Dort zählt nicht, wer du bist, sondern wie du bist. Das gefällt mir,“ sagt Barrymore.

http://www.abbotkinneyonline.com/

7. Shopping

Planet Blue Boho-Chic aus Kalifornien

Der Bohemian-Chic ist nahezu zeitlos modern in Los Angeles. Vom lässigen Lebensstil Südkaliforniens inspiriert, kreieren weitgehend unbekannte Designer Mode und Accessoires für den alternativen Modeshop Planet Blue mit Niederlassungen in Malibu, Santa Monica, Venice und Beverly Hills. Drew Barrymore: „Ich finde es gut, wenn sich Leute von ihrer Umwelt inspirieren lassen und das in ihre Arbeit einfließen lassen. Kalifornien war in dieser Hinsicht schon oft Vorreiter. Die Lebensphilosophie, das Wetter, die Menschen aus verschiedenen Kulturen – das alles zusammen wirkt auch auf mich oft inspirierend.“ Drew ist auch bekennende Stammkundin bei Planet Blue, neben Stars wie Kate Hudson, Britney Spears, Ashley Tisdale und Robbie Williams. Àle by Alessandra, die Kollektion von Alessandra Ambrosio gibt es übrigens exklusiv bei Planet Blue.

http://shopplanetblue.com/

8. Fun:

Fahrradfahren am Strand Radeln mit Meeresblick

Rund zehn Kilometer lang ist der asphaltierte Radweg entlang der Küste zwischen Santa Monica und Venice. Nicht nur aus sportlicher Sicht ist eine Radel- oder Skatetour entlang des breiten Sandstrands ein echtes Vergnügen – man sieht ganz nebenbei auch jede Menge skurriler Typen. Sportfanatische Angelenos in kurzen Shorts ebenso wie Lebenskünstler mit Leguanen auf der Schulter. Drew Barrymore: „Was mich an Los Angeles schon immer fasziniert hat, ist die Vielfalt an Lebensformen, die sich hier versammelt. Und die Toleranz anders denkenden gegenüber. L.A. ist eine Stadt der Gegensätze – aber genau das macht diese Stadt auch aus.“ Barrymore ist selbst begeisterte Radfahrerin, „obwohl L.A. ja die Stadt der Autofahrer ist. Aber die Strecken entlang des Pazifik sind einfach genial, um sich einfach mal den frischen Meereswind um die Nase wehen zu lassen.“

Für Verschnaufpausen entlang der Strecke bieten sich an: „On the Waterfront Cafe“ (http://www.waterfrontcafe.com/) – Treffpunkt der deutschsprachigen, die dort bevorzugt deutsches Bier vom Fass und „Heimat-Food“ wie Wiener Schnitzel genießen.

„Back on the Beach Cafe“ (http://www.backonthebeachcafe.com/) – einziges Restaurant am Strand, wo man seine Füße direkt in den Sand stecken kann. Beliebter Frühstücksspot – vor allem am Wochenende! Aber die leckeren Omelettes sind die Wartezeit wert.

Santa Monica Pier (http://www.santamonicapier.org/) – vor allem für Kinder ist der Vergnügungspark mit Achterbahn und Riesenrad ein Vergnügen. Familienfreundliche Restaurants wie „Bubba Gump.“

Fahrradverleih ab ca. 10 Dollar pro Stunde.

http://www.perryscafe.com/#/BeachRentals/

http://www.shuttersonthebeach.com/activities/bicycle_rentals.html

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