Im E-Auto um die Welt

Im Elektroauto in 80 Tagen um die Welt. neuH hat eines der deutschen Teilnehmerteams in LA getroffen.

In 80edays um die Welt

Wie weit Elektromobilität gekommen ist und was Elektroautos draufhaben, das kann man bei „80edays“ sehen. Hinter 80edays steckt ein Projekt, bei dem 11 Teams in Elektroautos 25.000 Kilometer zurück legen und dabei drei Kontinente und 22 Länder durchqueren.

Startschuss in Barcelona

Am 20. Juni begaben sich 11 Teams aus aller Welt auf die Reise. Los ging es in Barcelona. Nachdem die Teilnehmer die europäische Etappe zurückgelegt hatten, ging es weiter nach Amerika. Von Kanada, durch den mittleren Westen  und schließlich zu uns nach Los Angeles.  Bevor die Teams die USA Richtung Asien verließen, konnten wir eines der beiden deutschen Teams am Frachtflughafen in LA abfangen.

Team Germany I

Team Germany I ist mit einem Tesla E-Auto unterwegs. Das Auto hat Andreas Rieger aus eigener Kasse bezahlt, eine Entscheidung, die er sich lange überlegt hat. Zwei Jahre lang bereitet er sich auf dieses Projekt vor und überredete seinen Teamkollegen Rüdiger Hehl mitzukommen. Viel Überzeugung hat Rüdiger nicht gebraucht. Nur musste er seinem Arbeitgeber erklären, dass er nicht nur vier Monate Urlaub für eine Weltreise nehmen will, sondern dazu auch noch mit einem Elektroauto unterwegs sein wird. Rund 30 Tage sind die beiden schon im Rennen und die anfängliche Skepsis der Bekannten Zuhause ist längst in Begeisterung und wenig Abenteuer-Neid umgeschlagen.

Zweite Etappe: USA

Das deutsche Team hat die Reise durch die USA sehr genossen. Die zahlreichen Persönlichkeiten, die sie kennenlernen durften und die großen Weiten Amerikas sind ihnen besonders  im Gedächtnis geblieben.

80edays ist ein spannendes und inspirierendes Projekt, welches beweisen soll, dass Elektromobilität kein Zukunfstraum mehr ist, sondern Elektroautos bereits tragfähig für den alltäglichen Verkehr sind. Doch nicht nur deswegen ist 80edays einmalig: der Veranstalter hat sich entschlossen, dass es keinen Sieger gibt, sondern es sich zum Ziel gemacht, das alle Teilnehmer die Welt erfolgreich befahren sollen. Dieser Teamgedanke hat die Dynamik innerhalb der Gruppe geändert und hat aus Teilnehmern und potenziellen Gegnern echte Freunde gemacht.

Dritter Stop: China

Freundschaften, die Andreas und Rüdiger zu schätzen wissen und die dieses Projekt für sie noch attraktiver macht. Spannend bleibt, was der nächste Kontinent für sie bereithält. Wo und wie gut kann man in Elektroautos in China laden? Werden die Menschen genauso offen sein wie in LA?

neuH fiebert mit und zum Glück gibt es den Social Media und den Livelink, auf dem der Weg der Teams nachverfolgt werden kann.

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